Vereinsaktivitäten

Unser Sommerfest fand in diesem Jahr erneut im Garten der Familie Mühlhaus statt. Bei sehr schönem Wetter kamen die ersten Gäste schon kurz vor 17.00 Uhr, etliche Vereinsmitglieder hielten samt „Anhang“ bis kurz vor Mitternacht durch.

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Vorbereitet war das Fest wieder durch eine kleine, aber schlagkräftige Gruppe, die Pavillions aufbaute, Biergarnituren, z.T. von der Funkhilfe kostenlos zur Verfügung gestellt, schleppte und die dafür sorgte, dass genügend Getränke vorhanden waren.

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Lustige und knifflige Kommunikationsspiele sorgten dafür, dass auch diejenigen, die bisher wenig oder keinen Kontakt miteinander hatten, sich schnell untereinander kennenlernten und ins Gespräch kamen.

Die kleinen Preise für erfolgreiches Spiel-Aufgaben-Lösen war dabei das Tüpfelchen auf dem i.

Den guten Rest zum Gelingen trug das Essensbüffet bei: Zahlreiche Salat- und Beilagenspenden sowie verschiedenes Grillfleisch sorgten für eine leckere und abwechselungsreiche Grillparty.

Die traditionelle Wallführung mit Burkhard Schnettler fand in diesem Jahr erneut statt, allerdings nicht auf den Wällen und in den Gräften sondern im Saale.

Für den 11. September hatte Burkhard zum Thema „Wälle und Soester Fehde“ ins Burghofmuseum eingeladen. Im Rittersaal, in der guten Stube der Stadt Soest, schilderte er kenntnisreich und launig dieses für die Soester Stadtgeschichte wichtige Ereignis (1444-1449), das trotz des erfolgreichen Aufstandes der Soester Bürgerschaft gegen den bisherigen Herren der Stadt, den Erzbischof Dietrich von Köln, im Nachhinein der Anfang vom Ende der überregionalen Bedeutung der Stadt Soest war.

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Voll im Einsatz – Burkhard Schnettler

Und schließlich: am 24. Oktober waren die Soester Briefmarkenfreunde in der Brunsteinkapelle zu Gast bei dem Maler Fritz Risken. Er hat die Kapelle in der Schonekindstraße angemietet und nutzt sie als Atelier, aber auch als Raum für Lesungen, Vorträge und Diskussionen.

Vor der Führung wurden die Gäste als Einstimmung auf die baldige Kirmes mit einem leckeren Bullenauge begrüßt.

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Fritz Risken erläutert an zahlreichen Beispielen seine Arbeitstechniken und aktuellen Projekte

Bei der Führung stellte er die wechselvolle Geschichte der aus dem 12. Jahrhundert stammenden ehemaligen Privat-Kapelle des reichen Soester Kaufmanns Brunstein vor, der in Soest auch als“ schönes Kind“ (Schonekind) bekannt war.

Fritz Risken gab eindrucksvoll Einblicke in seine Arbeit als Künstler, der sich vor allem mit Gemälden, Grafiken und Plastiken beschäftigt. Seit vielen Jahren pflegt er enge Kontakte nach Nepal. Dort arbeitet er in unregelmäßigen Abständen als Gastprofessor. Derzeit gilt sein besonderes Augenmerk Opfern der schrecklichen Erdbebenkatastrophe, vor allem Kindern. Er versucht diese im Rahmen von Hilfsangeboten und künstlerischen Projekten, auch vor Ort, zu unterstützen.